Muss man heute noch selbst komponieren, oder reicht ein flauschiger Vierbeiner auf der Tastatur? In ihrer neuen Single „Meine Katze hat ein Lied gemacht“ (VÖ: 9. April 2026) fährt Die ziemlich gute Band die Krallen aus und nimmt den aktuellen KI-Hype in der Musikindustrie humorvoll und messerscharf unter die Lupe.

Was als absurder Zufall begann – die Studiokatze Minka, die über die Computertastatur spaziert – entpuppte sich als echter Ohrwurm mit Hitpotential. Wenn ein Algorithmus Musik erzeugen kann, ist katzenproduzierter Zufall dann nicht die ehrlichere Kunst, während die Musikindustrie panisch versucht, seelenlos-austauschbare KI-Musik als nächsten großen Meilenstein zu verkaufen?

Unsere Minka hat beim Komponieren genau den richtigen Ton getroffen, den das Radio so liebt. Wir haben uns jahrelang den Popo abgespielt, und sie läuft einfach über die Tastatur … wir hatten in drei Minuten mehr Hitpotenzial als die gesamte Top-40-Riege“, so der Komponist von „Die ziemlich gute Band“. Und alle sind sich einig: „Gegen die intuitive Genialität eines Vierbeiners kommt kein studierter Musiker an. Es ist deprimierend.“

Der Song ist eine hochgradig mitsingbare Abrechnung mit der digitalen Beliebigkeit. Er feiert den Moment, in dem die Kunst endgültig vor dem Haustier kapituliert. Mit einem Refrain, der sich sofort in die Gehörgänge krallt und zum kollektiven Mitsingen einlädt, liefert die Band die perfekte Antwort auf die sterile Perfektion generativer Musik: Handgemachter Sound, eine ordentliche Portion Ironie und ein Augenzwinkern in Richtung Silicon Valley – für alle, die lieber echtes Schnurren als künstliche Intelligenz hören.

Hier der Link zum Song:

Homepage der Band: www.dieziemlichguteband.de